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Casino Steel von den „Hollywood Brats" (einer Londoner Glitterband, im
Stile der „New York Dolls" ) und Matt Dangerfield (Ex-Gitarrist
der Proto-Punkband „London SS") gründeten im Herbst ´76 die
„Boys". Mit von der Partie waren noch der Bassist Kid Reid, John Plain
(Gitarre) und Jack Black (Drums). Nach einigen Auftritten unterzeichneten
sie im März ´77 einen Vertrag bei NEMS Records und veröffentlichten
einen Monat später ihre erste Single „I Don´t Care". Zeitgleich
waren sie mit der Velvet Underground-Legende John Cale auf Tournee. Die
2.Single "First Time" folgte Ende Juli und John Peel lud sie
zu einem Live-Auftritt in seiner Radiosendung ein.
Am Ende des Jahres kam ihre erste selbstproduzierte LP „The Boys" heraus,
das Erscheinungsdatum hatte sich um einige Monate verschoben, da die Boys
sich mit dem ursprünglichen Produzenten überworfen hatten. Sie
bestanden auf härtere mehr "punkige" Aufnahmen. Durch diese
Verzögerung erschien ihr zweites Album „Alternative Chartbusters"
nur vier Monate später.
Im Sommer '78 begannen sie in den Rockfield
Studios mit den Aufnahmen zu ihrer 3. LP. Ihre Plattenfirma NEMS weigerte
sich die Studiokosten zu übernehmen, daraufhin behielt das Studio
die Masterbänder ein. Es folgte ein Riesenkrach, rechtliche Auseinandersetzungen,
die sich über Monate hinauszogen. Um den Trubel zu entfliehen und
sich wieder der Musik zu widmen, nahm Casino Steel die Band mit in seine
Heimat Norwegen, und sie produzierten dort in einem kleinen Ort
namens Hell ihre 3.LP „To Hell With The Boys". Im November 1979
erschien die Platte auf ihrem neuen Label Safari Records. 1980 verließ
Steel die Band. Die restlichen „Boys" nahmen noch eine LP „Boys Only"
auf, die jedoch nicht an die Qualität der anderen LP´s heranreichte.
Kurz darauf trennte man sich.
Erwähnenswert sei auch noch das "Christmas Album" aus dem Jahre 1980,
daß sie unter den Bandnamen "The Yobs" herausbrachten.
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